| 742 |
Bonifatius bittet Papst Zacharias, das Bistum Erphesfurt zu bestätigen |
| 805 |
Karl der Große macht Erfurt zu einem Stapelplatz für den Handel mit Slawen und Awaren
Drei Grundbedingungen für das Gedeihen eines mittelalterlichen Gewerbetriebes:
1.außerordentliche Fruchtbarkeit des Bodens,
2.großer Wasserreichtum,
3.geographische Lage, natürlicher Knotenpunkt der Via Regia, Hohe- oder Königsstraße (Ost-West) und der Nord-Süd Verbindung von Augsburg und Nürnberg nach Erfurt, wo diese sich in 6 Handelsstraßen aufspaltet
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| 1000 |
Erfurt gehörte zum dt. Königshof, die Ottonen schenken Erfurt dem Erzbistum Mainz |
| 1103 |
Beginn des Baues der Peterskirche in Erfurt auf dem Petersberg
Schmerzensmann mit Stifter, um 1350-70,
"CHRIST GERVCHE ZV LABINE DI SELE DER BEGRABINE.AMEN". |
| 1168 |
Bau der 1. starken Mauer |
| 1181 |
Friedrich Barbarossa hält zum 5. Mal einen Reichstag in Erfurt ab, auf dem sich Heinrich der Löwe vor ihm in der Peterskirche demütigt. |
| 1182 |
Einteilung der Stadt in 42 Pfarreien |
| 1225 |
Gründung des Barfüßerklosters |
| 1229 |
Gründung des Predigerklosters |
| 1243 |
bringt die Bürgerschaft die Verwaltung der Stadt ganz an sich (vorher mainzische Ministerialen). Im 14. Jh. besaß Erfurt das Münzrecht, Teile des Marktregals und der Gerichtsbarkeit. |
| 1268 |
beginnt der Rat mit dem Erwerb von Land, welches zu Ende des Mittelalters etwa 900 qm2 mit 2 Städten, 5 Schlössern (Kapellendorf) und 82 Dörfern umfaßt. |
| 1278-98 |
weilt Meister Eckart im Predigerkloster als Mönch, Prior und Vikar |
| 1349 |
der schwarze Tod erreicht Erfurt, ca. 12.000 Menschen sterben |
| 1392 |
Eröffnung der Universität, der ersten im deutschsprachigen Raum mit sämtlichen Fakultäten. Wegen der bedeutenden juristischen Fakultät wird es ?das nordische Bologna? genannt. |
| 1429-1446 |
Bau eines zweiten Mauerringes, Erfurt hat ca. 20.000 Einwohner, ähnlich Frankfurt, Straßburg und Nürnberg |
| 1509-10 |
Tolles Jahr von Erfurt: Revolution des Volkes gegen den Rat. Obervierherr Heinrich Kellner wird hingerichtet. |
| 1460-1521 |
Aufstieg des Humanismus-Frühhumanismus: Petrus Luder, Celtes, Wimpfeling, besonders Nicolaus Marschalk (der das Griechisch und Hebräische einführte) und Spalatin; Blütezeit: Mutianus, Eobanus Hessus (der deutsche Ovid), Crotus Rubeanus, Justus Jonas, Johannes Lang |